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Hinter dem Begriff verbirgt sich eine ganze Familie von Bakterien, die an unterschiedlichen Stellen des Körpers verschiedene Infektionen auslösen können. Wie viele Bakterien, so können auch Chlamydien in dein Auge wandern. Die Erreger kommen zwar in unterschiedlichen Formen vor, ansteckend und pathogen sind aber hauptsächlich:
Die Bakterien sind stark infektiöse Mikroorganismen. Sie können verschiedene Organe befallen und werden sehr einfach übertragen. Bei einigen Erkrankungen muss daher nicht nur der Erkrankte, sondern auch sein Umfeld mitbehandelt werden.
Ganz unabhängig davon, wo sich die Chlamydien im Organismus zunächst manifestieren, können sie sich durch Schmierinfektion auch in andere Körperregionen ausbreiten. Chlamydien im Auge wandern beispielsweise von Entzündungsherden im Rachen oder der Harnröhre ein. Gerade Männer leiden häufig unter Harnröhrenentzündungen durch Chlamydien. Chlamydien in den Augen erzeugen schon nach einer kurzen Inkubationszeit belastende Beschwerden. Nur ein Augenarzt kann diese Symptome in einer umfassenden Untersuchung eindeutig zuordnen. Warte daher nicht zu lange, damit eine Therapie so schnell wie möglich eingeleitet wird.
Befinden sich Chlamydien im Auge, dann musst du dich unbedingt in ärztliche Obhut begeben, um ernste Folgen zu vermeiden. Durch Chlamydia trachomatis beispielsweise kann ein Trachom entstehen. Dieses kann zum Verlust des Augenlichtes führen. Weitere Symptome bei einer Ausbreitung von Chlamydien im Auge sind:
Chlamydien können die Augenorgane extrem schädigen. Verpasst du es, dir frühzeitige medizinische Versorgung zu suchen, riskierst du im Extremfall eine Erblindung.
Haben sich die Chlaymdien in deinem Auge vermehrt, kommt es zu den typischen Beschwerden. Chlamydien pflanzen sich in einem ganz bestimmten Zyklus fort. Das Überleben dieser Lebewesen hängt dabei immer von einem Wirt ab. Das hat damit zu tun, dass diese Bakterienfamilie zu den parasitischen Mikroorganismen gehört. Treten die Chlamydien aus den Wirtszellen aus, sind sie höchst ansteckend und krankheitserregend. Allerdings bleiben Chlamydien als sogenannte Elementarkörperchen auch ausserhalb des Wirtes überlebensfähig.
Dieser medizinische Fachbegriff steht für die chronische Konjunktivitis. Eine Konjunktivitis ist ein entzündlicher Prozess der Bindehaut des Auges. Chronisch bedeutet, dass ein langanhaltender Krankheitsverlauf mit wiederkehrenden Symptomen vorliegt. Nicht immer ist dieser ungünstige Fortgang zu beheben, denn die Krankheit entwickelt sich langsam, aber hartnäckig. Fast immer sind beide Augen involviert. In Anlehnung an die Symptome wird die chronische, durch Chlamydien verursachte Konjunktivitis als „raues Auge" bezeichnet.
Ein Trachom erkennst du an:
Das durch Chlamydien im Auge verursachte Trachom kann deine Gesundheit stark einschränken. Folgende Krankheitsstadien treten dabei auf:
Gegen Krankheiten durch Chlamydien im Auge helfen bewährte Therapiemethoden:
Du solltest darauf achten, dass es nicht zu einer erneuten Schmierinfektion kommt. Damit die Chlamydien nicht ins Auge gelangen, ist eine sorgfältige Hygiene des Gesichts und der Hände unabdingbar. Befindet sich noch die Augenerkrankung noch in einem sehr frühen Stadium, dann ist die Aussicht auf Heilung sehr gut.
Mit Chlamydien infizierte schwangere Frauen und deren Neugeborene unterliegen einem besonderen Risiko. Durch die Ansteckung mit Chlamydien kann eine Übertragung der Erreger von den Frauen auf das Baby erfolgen. Im schlimmsten Fall erblinden die Kinder durch die Erreger.
Landläufig herrscht die Meinung vor, wer grosse Pupillen habe, hätte illegale Substanzen zu sich genommen. Häufig trifft dies auch zu. Drogen- oder Medikamentenmissbrauch ist die häufigste Ursache für grosse Pupillen – bei weitem aber nicht die einzige. Im Mittelalter galten grosse Pupillen bei Frauen als besonders schön. Sie träufelten sich vor einem Rendezvous aus diesem Grund Saft aus Tollkirschen, das Atropin enthält, in die Augen. Viele spannende Fragen rund um das Thema grosse Pupillen beantworten wir hier.
Die Netzhaut des Auges, auch Retina genannt, ist ein wahres Wunderwerk im Körper des Menschen. Ganz kurz gesagt sorgt sie dafür, dass wir Lichtreize in Abbildungen unserer Umwelt umwandeln können. Man könnte sagen, dass die Netzhaut des Auges wie eine grosse weisse Fläche ist, auf die unsere Umgebung Bilder von sich selbst malt und uns diese sehen lässt. Damit das funktioniert, ist das perfekte Zusammenspiel von Millionen von Zellen erforderlich. Doch wie genau läuft das mit dem Sehen ab? Und was passiert, wenn ein Teil dieses Zusammenspiels einmal aus den Fugen gerät?
Vielleicht hast du es auch schon einmal erlebt: Deine Augen sind rot, brennen und ein schleimiges Sekret erschwert die Sicht. Das sind typische Symptome für eine Bindehautentzündung. Diese Augenentzündung, in der Fachsprache als Konjunktivitis bezeichnet, ist die häufigste Augenerkrankung in Europa. Hier findest du die Antworten auf die sieben häufigsten Fragen rund um die Bindehautentzündung.
Die Tränendrüsen im menschlichen Auge schützen durch ein Sekret den Augapfel vor dem Austrocknen. Sie produzieren einen grossen Teil der Tränenflüssigkeit, die gleichzeitig einen hohen Anteil an Salz enthält und in der Schleimschicht antibakteriell wirkt. Mit zunehmendem Alter nimmt die Flüssigkeit im Auge bei Männern und Frauen gleichermassen ab. Schon einfache Präparate wie die Hyaluronsäure helfen aber, den Vorgang zu reduzieren und das Auge gesund zu erhalten. Mehr zu den Tränendrüsen und ihrer Funktion erfährst du im folgenden Artikel.
Wenn sich die Sicht auf einmal trübt oder sich vor den Augen ein Schleier oder Nebel bildet, welcher das Erkennen der Umwelt erschwert, können verschiedene Sehstörungen und Erkrankungen der Auslöser sein. Manchmal tritt das unscharfe Sehen aber auch nur vorübergehend auf und hat keinen ernsthaften Hintergrund. So zeigen sich dunkle Punkte oder Schlieren, die bei den Augenbewegungen wegschwimmen, als harmlose Glaskörpertrübung.
Viele Augenerkrankungen äussern sich nicht durch Schmerzen, sondern durch die Wahrnehmung verschiedener Sehstörungen. Blitze im Auge sind immer ein Warnzeichen des Körpers und ein Hinweis auf Störungen und Beschädigungen der Netzhaut. Wer zu spät reagiert und keinen Augenarzt aufsucht, kann bei solchen Reaktionen auch erblinden. Das ist zum Beispiel bei einer Netzhautablösung der Fall, die bei rechtzeitiger Prophylaxe gut behandelt werden kann.